Frank and Friends

Erst einmal, was ist das eigentlich für eine Gruppe?
Bei FRANK AND FRIENDS handelt es sich um ein Musikprojekt, das ich nach langjähriger Aktivität in verschiedenen Bands ins Leben gerufen hatte. Nach Bandauflösungen und ständigen Neuanfängen gab es nur noch eins: Songs und Instrumentalstücke fertig arrangieren und notenfesten Musikern vorlegen. Durch intensive Studioarbeit während meines Tonmeisterstudiums in Detmold ist die CD FRANK AND FRIENDS "INSANE ON AN ISLAND" entstanden, an der die hervorragenden Musiker, die auf dieser Produktion zu hören sind, großen Anteil haben. Die nun folgenden Namen sind jedem, der sich in der Szene auskennt, sicherlich ein Begriff:
- Athanasios "Zacky" Tsoukas: Schlagzeug
- Dago Gerdes: Bass
- Mario Emde: Bass
- Thomas Bracht: Gitarre
- Jens Hausmann: Gitarre
- Frank Niebuhr: Vocals, Keyboards und Piano
- Willi Budde: 1. Trompete u. Flügelhorn
- Thomas Görg: 2. Trompete u. Flügelhorn
- Annette Rauhaus: Alt-Saxophon
- Kurt Studentoth: Sopran-, Alt- und Tenorsaxophon
Fragen wie: "Was macht Ihr für Musik?" oder: "Wer sind Eure Vorbilder?" werden meist zu Anfang eines Interviews gestellt, und so auf Anhieb wüsste ich wohl keine Antwort darauf. Gerade für die Instrumentalstücke, die den Konzertrahmen bilden bzw. als peppige Intermezzi gedacht sind, bleibt nur: anhören und - falls denn notwendig - selbst sortieren.
Natürlich gibt es Vorbilder. Darunter sind insbesondere Billy Joel oder Elton John, denen ich mich als Singer & Songwriter am Klavier oftmals sehr verbunden fühle. In meinen Songs kommen auch Jazz- und Latineinflüsse zum Tragen, die ich meinem Klavierlehrer Sergio Mario Vela, der aus Mexico kommt, verdanke.
Die Texte verfasse ich meist in englischer oder französischer Sprache. Die Aussage soll darunter nicht leiden. Insbesondere englischsprachige Songs werden aber leider vorschnell in der Kategorie "Mainstream-Pop" untergebracht. In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt deutsche Texte geschrieben, um Inhalte wie Einsamkeit, Anonymität, Alltags- und Ferienerlebnisse, Träume und Hoffnungen auch in meiner Muttersprache musikalisch zu gestalten.
Hörprobe Frank and Friends Compilation
Vielen Dank für Ihr Interesse!
Frank and Friends: „Iron-Steel“
Videoaufnahme eines Konzertes in Lemgo (09-1990)
Bearbeitung Ton- und Bild: Frank Niebuhr (12-2025)
Wir hatten unsere Träume, aber auch schon eine Ahnung, wie es im Leben kommt, verbunden mit meinem damals (!) großen Ziel: meine Kompositionen und Arrangements sollten auf einer Glasmaster-CD erscheinen. Das „Selbst-Brennen“ war noch nicht bedeutsam, geschweige denn das, was heute mit der Arbeit von Kreativen im Internet passiert.
Das hier gezeigte Stück „Iron-Steel“ ist aber nicht auf die CD gekommen, vielleicht, weil ich es als ein typisches Live-Stück erachtete. Somit ist diese Aufnahme vom 08.09.1990, nach Fertigstellung am 05.12.2025, ein Re-Release.
Es gibt wenig Videomitschnitte: nur dieses Konzert wurde in bewegten Bildern dokumentiert. Für die Aufnahme sage ich meinem Bruder Ralph Niebuhr den allerbesten Dank!
Meine Nachbearbeitung bzw. diese Schnittfassung mag suggerieren, dass Videoregie geführte Clips zur Verfügung standen, z.B. dass immer genau der Musiker zu sehen ist, der einen besonderen Part spielt. Nein, dem ist nicht so.
Zum Optimieren in der Post-Pro stand mir das Mittel des nachträglichen Zoomens ebenfalls nicht zur Verfügung, denn die damalige Technik gestattete nun einmal keine 4K-Auflösung, auch kein HD, aber immerhin annähernd den ersten DVD-4:3 Bildstandard.
„Iron-Steel“ findet auch in meinem „Erklärvideo“ seinen Platz. Dort stelle ich dar, wie aufwändig die vielen akribischen Arbeitsschritte im Bereich Komposition und Ton sind. Das Gleiche gilt aber auch für das Erstellen meiner Videos als solche! Dieses Plädoyer sehe ich vor dem Hintergrund der Entwertung der Arbeit von Medienschaffenden immer wieder als geboten an.
Die Animationen habe ich als eine Schulungsarbeit an Adobe After Effects erstellt und hier eingearbeitet. Dies soll nicht als Egomanie falsch verstanden werden. Es ist ein inhaltlicher Fokus, der durch Hinzunahme von irgendwas von irgendwo von irgendwann nur unscharf würde. Dass die sogenannte KI hier keinen Platz hat, versteht sich von selbst.
Und ein riesiger Dank geht an meine Mitstreiter unserer damaligen Firma Panmusic, Volker Schmoland und Reiner Hiby, und an die Musiker dieses Konzertes:
Kurt Studenroth am Saxophon, dessen wunderbare Soli an anderer Stelle, so auch auf der o.g. Frank and Friends CD, zu hören sind; Jens Hausmann an der Gitarre, mit vielen tragenden und musikalisch bereichernden Parts sowie deren metikulöse Vorbereitung; Dago de Levie am Bass: einfach eine Bank für Groove, Musikalität und Vielseitigkeit; Henning Brand, übrigens auch ein toller Pianist und Komponist, für sein vitales, farbenreiches Schlagzeugspiel; Volker Schmoland für die akribische Probenarbeit und das Herauskitzeln der anspruchsvollen Peaknotes und Melodien aus der Trompete mit seinem Studienkollegen Rüdiger Meyer, dem, als damals neu Hinzugekommenem, für seinen Einsatz die gleiche, hohe Wertschätzung gebührt.
Was ich dem Hannover Festival Orchester unter der Leitung von Matthias Wegele zurief, gilt auch hier:
„Ohne Euch wäre alles nichts!“

